Entwurf / Platzhalter
Vertragsbedingungen für Fachbetriebe (Entwurf)
Dies ist ein Arbeitsentwurf. Er beschreibt, wie die Mitgliedschaft technisch abläuft, ist rechtlich nicht geprüft und noch nicht freigegeben. Die verbindliche Fassung wird von der Betreiberin zusammen mit ihrer Rechtsberatung erstellt und anschließend hier veröffentlicht.
1. Was dieser Text ist — und was nicht
Dieser Entwurf dient dazu, den Anmeldeweg für Fachbetriebe aufzubauen und zu testen. Er ist kein Vertragsangebot und keine Rechtsberatung.
Solange dieser Hinweis hier steht, ist die Endfassung nicht beschlossen. Aus diesem Text ergeben sich keine Zahlungs-, Liefer- oder Vermittlungspflichten, und aus einer Anmeldung folgt kein Anspruch auf Freigabe.
Wer sich jetzt anmeldet, gibt damit sein Einverständnis zu diesem Ablauf und zu dieser Fassung. Steht die Endfassung fest, wird sie als neue Fassung veröffentlicht; ob und wie sie erneut bestätigt werden muss, entscheidet die Betreiberin dann ausdrücklich.
2. Worum es in der Mitgliedschaft geht
PergolaGuru prüft Projektanfragen von Endkundinnen und Endkunden und gibt geprüfte Anfragen gegen ein Entgelt für Fachbetriebe frei. Gegenstand ist der Zugang zu einer Anfrage, nicht die Vermittlung eines Auftrags.
Der Fachbetrieb tritt selbst mit der Kundin oder dem Kunden in Kontakt. Angebot, Produkt, Montage und der Vertrag darüber liegen ausschließlich zwischen beiden. PergolaGuru ist daran nicht beteiligt und sichert keinen Auftrag und keinen Umsatz zu.
Eine Anfrage kann an mehrere Fachbetriebe freigegeben werden. Wie viele es höchstens sind, gibt die Kundin oder der Kunde mit der Anfrage vor.
3. Anmeldung, Prüfung und Status
Nach dem Absenden des Anmeldeformulars entsteht ein noch nicht freigegebenes Konto. Es folgen die Bestätigung der E-Mail-Adresse und eine Prüfung durch die Betreiberin.
Die Prüfung endet mit einer Freigabe oder einer Ablehnung mit Begründung. Ein freigegebener Betrieb kann mit Begründung vorübergehend gesperrt und nach einer erneuten Prüfung wieder freigegeben werden.
Während einer Sperre bleiben die eigenen Zahlungsbestätigungen, Rechnungen und Erstattungsanträge zugänglich; neue Käufe und neue Kundendaten nicht.
4. Auswahl der Anfragen
Der Fachbetrieb wählt selbst aus, welche Anfrage er kauft. Es gibt in dieser Version keine automatische Zuteilung nach Region oder Entfernung.
Postleitzahl und Umkreis werden im Profil gespeichert, weil eine spätere Version darauf aufbauen soll. Aktuell schränken sie die angezeigte Liste nicht ein.
5. Entgelt
Für den Zugang zu einer Anfrage wird ein Entgelt je Anfrage fällig. Die Höhe legt die Betreiberin fest und zeigt sie vor der Zahlung an.
Betrag, Steuerausweis und die Länder, aus denen Betriebe aufgenommen werden, sind in diesem Entwurf offen. Solange sie nicht festgelegt sind, findet kein bezahlter Kauf statt. Beträge in Testumgebungen sind keine Preisangabe.
Die Zahlung läuft über einen Zahlungsdienstleister. Kartendaten werden von PergolaGuru nicht gespeichert.
6. Kundendaten
Vor dem Kauf sind nur eingeschränkte Angaben zu einer Anfrage sichtbar, etwa Ort, Postleitzahl und ein geschätzter Projektumfang. Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Nachricht und Projektdateien nicht.
Die vollständigen Angaben werden erst freigegeben, wenn die Zahlung bestätigt ist und die Kundin oder der Kunde darüber informiert wurde.
Welche Kontaktwege erlaubt sind, richtet sich nach der Einwilligung zur jeweiligen Anfrage. Eine Einwilligung zur Datenweitergabe ist nicht automatisch eine Einwilligung zum Telefonat.
Der Fachbetrieb darf die erhaltenen Daten nur für diese eine Anfrage verwenden. Die datenschutzrechtlichen Einzelheiten, die Rechtsgrundlagen und die Löschfristen sind in diesem Entwurf offen und werden mit der Endfassung festgelegt; dieser Text erfindet keine Fristen.
7. Erstattung
Ist eine gekaufte Anfrage unbrauchbar — etwa weil die Kontaktdaten nicht stimmen, die Anfrage doppelt vorliegt oder das Projekt außerhalb des Servicegebiets liegt — kann der Fachbetrieb innerhalb von sieben Tagen nach der Zahlung einen begründeten Antrag stellen.
Über den Antrag entscheidet die Betreiberin mit Begründung. Eine Zustimmung ist noch keine erfolgte Erstattung: das Geld wird beim Zahlungsdienstleister zurückgegeben, und erst dessen bestätigtes Ergebnis wird im Portal als Erstattung angezeigt.
Ob und wann ein Anspruch auf Erstattung besteht, legt die Endfassung fest. Dieser Entwurf beschreibt nur den Weg des Antrags.
8. Bis zur Endfassung offen
Diese Punkte sind bewusst nicht ausformuliert und werden von der Betreiberin mit ihrer Rechtsberatung entschieden:
· wann ein Vertrag zwischen Fachbetrieb und PergolaGuru zustande kommt und ab wann er bindet
· Laufzeit, Kündigung und die Folgen einer Kündigung
· Haftung, Gewährleistung und Freistellungen
· Höhe des Entgelts, Steuerausweis und die aufgenommenen Länder
· Rechtsgrundlagen, Aufbewahrungs- und Löschfristen für Kundendaten, Einwilligungsnachweise und Belege
· anwendbares Recht, Gerichtsstand und Streitbeilegung
Fragen zu diesem Entwurf beantwortet die Betreiberin unter info@pergolaguru.de.